Projektbeispiele

EURE PROJEKTE

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EIN NEUER RADWEG VOR DER SCHULE

Fahrrad statt Eltern-Taxis. Täglich stauen sich in Laim Autos vor der Georg-Büchner-Realschule und der benachbarten Grundschule. Eine Klasse der Realschule hat genug davon. Die Verkehrslage für die Schülerinnen und Schüler ist dadurch zu Stoßzeiten wirklich gefährlich geworden, findet die 10. Klasse. Die Herausforderungen der Verkehrswende werden dadurch in München in vielfacher Hinsicht deutlich: nicht nur Klima und Umwelt leiden, sondern auch die Menschen.

Veronika Fröhlich vom Verein GreenCity engagiert sich genau hierfür: eine grüne, nachhaltige, lebenswerte Stadt. Fröhlich erklärte der Klasse im Rahmen eines Workshops zum Thema Klimakrise, wie GreenCity diese Ziele erreichen will – besonder auch in der Großstadt München.

Der Klasse fiel auf, dass es gerade vor den Schulen im Stadtteil Fahrradwege für die Schülerinnen und Schüler geben sollte: es kommt immer wieder zu Verkehrsunfällen in Schulnähe. Schon war die Projektidee geboren: Ein Fahrradweg, der zu den beiden Schulen führt. Da der Weg dorthin viele bürokratische Hürden bietet, entschlossen sich die Schülerinnen und Schüler, Unterschriften für eine Petition zu sammeln. Diese überreichten sie an den Laimer Bezirksausschuss, der nun eine Ortsbegehung als Grundlage für weitere Schritte geplant hat.

 

  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Georg-Büchner-Realschule
  • Pateninitiative: GreenCity
  • Projekt: Petition für Fahrradweg vor Schule

 

  • Ort: Hersbruck, Mittelfranken
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Paul-Pfinzing-Gymnasium, 10. Klasse
  • Pateninitiative: VdK Kreisverband Lauf-Hersbruck
  • Projekt: Projekttag zur Thema körperliche Behinderungen

BEHINDERUNG BEGREIFBAR MACHEN

Einen Einblick in das Leben mit körperlicher Behinderung geben. Eine 10. Klasse des Paul-Pfinzing-Gymnasiums Hersbruck hat sich im Rahmen eines Einmischen!-Workshops zum Thema soziale Gerechtigkeit entschlossen, für die 7. Klassen Projekttage zum Thema Behinderungen zu organisieren. Im Workshop hatte Ihnen Martina Hoffmann vom VdK Kreisverband Lauf-Hersbruck Einblicke in das ehrenamtliche Engagement in einem großen Sozialverband gegeben.
 
Nach einer Exkursion zur Lebenshilfe Schönberg, auf der die Klasse persönliche Kontakte zu den Menschen dort knüpfen konnte, wollten die Schüler:innen darauf aufmerksam machen, welche Herausforderungen eine Behinderung birgt. Wegen des begrenzten zeitlichen Rahmens, den die Klasse für ihre Projekttage zur Verfügung hatte, beschlossen die Jugendlichen, sich auf körperliche Behinderungen zu fokussieren. Die Schülerinnen und Schüler bauten für den Projekttag verschiedene Stationen auf, die von den 7. Klassen durchlaufen und ausprobieren werden durften. Ziel war es, einen kleinen Einblick in die Herausforderungen eines Lebens mit körperlicher Behinderung zu bekommen. Durch eine eigene Evaluation mit Feedback-Bögen konnte die Klasse anschließend herausfinden, dass die 7. Klassen es für sehr notwendig hielten, das Thema Behinderung anzusprechen und sich damit auseinanderzusetzen.
  • Ort: Hersbruck, Mittelfranken
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Paul-Pfinzing-Gymnasium, 10. Klasse
  • Pateninitiative: VdK Kreisverband Lauf-Hersbruck
  • Projekt: Projekttag zur Thema körperliche Behinderungen

WORKSHOP GEGEN DISKRIMINIERUNG

Erfahrungen von Diskriminierung teilen und verstehen. Am Comenius Gymnasium Deggendorf nahmen 18 Antidiskriminiderungs-Trainer zum Thema Diskriminierung am Projekt Einmischen! teil. Die Jugendlichen wurden von den Projektpat:innen Cem Yasinoglu vom Verein Vielfalt Deggendorf und der Deggendorfer Schulsozialpädagogin Tuba Pfeilschifter für Diskriminierung sensibilisiert. Im Workshop einigte sich die Gruppe darauf, selbst einen Workshop zum Themenbereich zu entwickeln und den 7. Klassen des Gymnasiums anzubieten.

Die Jugendlichen planten und organisierten in der Folge einen Aktionstag, an dem Stationen zu Rassismus, Ableismus, Bodyismus und Queerfeindlichkeit über verschiedene Spielarten von Diskriminierung informierten. Auch die Pat:innen waren am Projekttag mit von der Partie, wobei sie ihre Erfahrungen als Kinder türkischer Gastarbeiter beitrugen und mit den Schülerinnen und Schülern ins Gespräch kamen. Der Aktionstag soll auch dazu beitragen, dass sich im kommenden Schuljahr erneut viele Jugendliche in der Schule als Antidiskriminierungstrainer:innen ausbilden lassen.

  • Ort: Deggendorf, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Comenius Gymnasium
  • Pateninitiative: Vielfalt Deggendorf e.V.
  • Projekt: Workshop zu Diskriminierung für Schüler:innen
  • Ort: Neuenmarkt, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Wirtschaftsschule Neuenmarkt
  • Pateninitiative: Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbund e.V.
  • Projekt: Informationstag zum Thema Sehbehinderung

ICH SEHE WAS, WAS DU NICHT SIEHST

Mehr Verständnis für Menschen mit Sehbehinderung.  Eine 8. Klasse der Wirtschaftsschule Neunmarkt hat sich mit dem Themenfeld Diskriminierung auseinandergesetzt. Unterstützt von ihrer Patin Sabrina Thomas, der Referentin für Jungend und Ausbildung des Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbund e.V., haben die Schüler:innen und Schüler eine Veranstaltung geplant, mit der sie sich für die Erleichterung des Lebens von blinden/sehbeeinträchtigten Menschen einsetzen wollten: Einen Informationstag über das Leben als blinder oder sehbeeinträchtigter Mensch.
Bei der Veranstaltung, die über mehrere Wochen hinweg in Arbeitsgruppen geplant und organisiert wurde, gab es Infostände über verschiedene Arten von Sehbeeinträchtigungen, über Hilfsmittel, über Dos & Don`ts im Umgang mit Menschen mit Sehbehinderung und über alltägliche Fragen. An einer Teststation konnten auch einige Hilfsmittel ausprobiert werden. Hierbei konnte man versuchen Text in Brailleschrift zu lesen, ein Glas einzuschenken, ohne dass es überläuft, wie man die Farbe seiner Kleidung feststellt oder wie man Geld erkennen kann.
Außerdem errichtete die Klasse einen Blinden-Parkour, an dem ausprobiert werden konnte, wie es sich vielleicht anfühllt, wenn man an einer Sehbeeinträchtigung leidet. Der Parkour wurde mit verbundenen Augen und dem Blindenstock absolviert. Im Vorfeld haben die Jugendlichen Hindernisse in Neuenmarkt und Umgebung gesucht, die im Parkour nachgebaut wurden. Somit stellten alle Schwierigkeiten der Strecke tatsächliche Gegebenheiten aus der Realität eines blinden Menschen dar.
Die verschiedenen Stationen wurden von der gesamten Wirtschaftsschule Neuenmarkt und der Grund- und Mittelschule Neuenmarkt-Wirsberg durchlaufen. Die Klasse erhofft sich von dem Projekt, die Teilnehmer:innen für das Thema „Leben als blinder/sehbeeinträchtigter Mensch“ sensibilisiert zu haben.
Der Höhepunkt der Projektvorstellung war eine Diskussion mit Politikern über die Herausforderungen und Chancen im Alltag sehbehinderter Menschen in unserer Region. Vier Schülerinnen unserer Klasse diskutierten mit  Bezirkstagspräsident Henry Schramm, mit Landrat Klaus Peter Söllner, mit dem Bürgermeister von Wirsberg, Jochen Trier, mit dem stellvertretenden Bürgermeister von Neuenmarkt, Alfred Faßold, und mit Sabrina Thomas zu diesem wichtigen Thema.
  • Ort: Neuenmarkt, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Wirtschaftsschule Neuenmarkt
  • Pateninitiative: Bayerischen Blinden und Sehbehindertenbund e.V.
  • Projekt: Informationstag zum Thema Sehbehinderung

NIMM DEINE ZUKUNFT IN DIE HAND!

Mehr Möglichkeiten in der Bildung wahrnehmen. Die Klasse 8m der Fernpaßstraße München erarbeitete sich im Workshop von Einmischen! Erkenntnisse zur sozialen Gerechtigkeit. Die Klasse wurde von Özlen Sönmezler und Alma Besic von Arbeiterkind e.V. darauf hingewiesen, wie schwer Bildungsungereichtigkeit wiegt und wie Menschen ohne akademischen Familienhintergrund trotzdem den Schritt ins Studium schaffen können. 

Die Schülerinnen und Schüler einigten sich im Workshop darauf, Ihren Mitschüler:innen von Bildungsungerechtigkeit und ihren Möglichkeiten zu berichten und sie zu motivieren, ihre Zukunft in die Hand zu nehmen.
Dazu drehten die Jugendlichen einen Film, in dem es darum geht, wie auch ein:e Mittelschüler:in studieren kann. Diesen Film zeigte die Projektgruppe im Anschluss bei Veranstaltungen im Schulhaus. Dazu wurden einzelne Klassen eingeladen, um ihnen von ihrem Projekt zu berichten und den Film zu präsentieren. Anschließend haben die Schülerinnen und Schüler Muffins verkauft, um Spenden für unsere Pateninitiative Arbeiterkind e.V. zu sammeln.

  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Mittelschule an der Fernpaßstraße
  • Pateninitiative: Arbeiterkind e.V.
  • Projekt: Informationsfilm zu Bildungschancen für Mittelschüler:innen
  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Mittelschule an der Fernpaßstraße
  • Pateninitiative: Arbeiterkind e.V.
  • Projekt: Informationsfilm zu Bildungschancen für Mittelschüler:innen

RUNDEN LAUFEN FÜR MEHR BÄUME

Sport und Spenden, um Bäume zu pflanzen. Schüler*innen und Schüler aus der 8. Jahrgangsstufe des Gymnasiums Schrobenhausen haben auf dem lokalen Sportplatz einen Spendenlauf organisiert, bei dem zehn Klassen teilnahmen. Die Spenden sollten dem Projekt TeamTrees zugute kommen, das weltweit Bäume nach Waldbränden und Naturkatastrophen pflanzt.
Die Gruppe von Schüler*innen hatten mit Unterstützung durch Renate Schwäricke von der Ortsgruppe Schrobenhausen des Bund Naturschutz das Projekt erarbeitet. Die Jugendlichen wollten eine eigene Aktion gegen das Waldsterben organisieren. In den Wochen vor dem Spendenlauf wurden Aufgaben erledigt, um auf die Aktion aufmerksam zu machen. Am Tag des Laufes verlief bis auf kleine Komplikationen alles so wie geplant und die Schülerinnen und Schüler konnten noch weitere Spenden durch den Verkauf von Snacks wie Kuchen, Brezen oder Getränken sammeln. Am Ende des Tages feiern die Schülerinnen und Schüler die Aktion als Erfolg.
  • Ort: Schrobenhausen, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Gymnasium Schrobenhausen
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Spendenlauf um Bäume zu pflanzen
  • Ort: Schrobenhausen, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Gymnasium Schrobenhausen
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Spendenlauf um Bäume zu pflanzen

VERSTÄNDNIS FÜR BEHINDERUNGEN

Menschen mit Behinderung näher kommen. Eine 9. Klasse des Ludwigsgymansiums in Straubing erstellte eine Präsentation zu den Themen „Sehbehinderung / Gehörlosigkeit / Körperbehinderung“ und erklärte den vier 5. Klassen der Schule, welche Alltagsprobleme sich durch diese Handicaps ergeben. Die Klasse hatte mit Unterstützung der Projektpatin Juliane Eigner vom Behindertenbeirat der Stadt Straubin einen Workshop zum Thema soziale Gerechtigkeit absolviert und sich auf einen Projekttag zum Thema Behinderung geeinigt. An diesem konnten die Besucher auch Erfahrungen mit der Braille-Schrift und der Gebärdensprache machen. Der sehbehinderte Straubinger Ralph Zimmerhansl in Begleitung seiner Führhündin Zinga folgte zusammen mit der Projektpatin Juliane Eigner der Einladung der Klasse und nahm ebenfalls am Projekttag teil. Die beiden beantworteten alle spontan gestellten Fragen der 5. Klässler und erzählten aus ihrem Alltag als behinderte Menschen in Straubing. Zuletzt durften alle Schülerinnen und Schüler der  5. Klassen erproben, wie man sich mit einem Rollstuhl auf dem Schulgelände fortbewegt und wie man mit dem Taststock mit Hilfe des Leitstreifens den Weg von der Bushaltstelle zum Haupteingang der Schule finden kann.
  • Ort: Straubing, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Ludwigsgymnasium
  • Pateninitiative: Behindertenbeirat der Stadt Straubing
  • Projekt: Projekttag zum Thema Sehbehinderung, Gehörlosigkeit und körperlicher Behinderung
  • Ort: Straubing, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Ludwigsgymnasium
  • Pateninitiative: Behindertenbeirat der Stadt Straubing
  • Projekt: Projekttag zum Thema Sehbehinderung, Gehörlosigkeit und körperlicher Behinderung
  • Ort: Pfreimd, Oberpfalz
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Landgraf-Ulrich-Schule
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Baum pflanzen und Infobroschüre

EIN ZEICHEN FÜR DEN KLIMASCHUTZ

Auf Klima- und Umweltschutz aufmerksam machen. Eine 9. Klasse der Landgraf-Ulrich-Schule in Pfreimd hat es sich zur Aufgabe gemacht, in der Stadt auf die dringenden Themen rund um Klima und Umwelt hinzuweisen. Die Schülerinnen und Schüler hatten sich im Workshop Einmischen! zum Thema informiert und ein Projekt für die Klasse ausgearbeitet. Arnold Kimmerl vom BUND Naturschutz Schwandorf stand der Klasse als Pate für das Projekt zur Seite.
 
Als Ziel hatte sich die Klasse gesetzt, vor allem im Schulumfeld dem Bereich Klima- und Umweltschutz eineseits mehr Aufmerksamkeit zukommen zu lassen, andererseits aber auch selbst praktisch etwas beizutragen. Dementsprechend entschied sich die Klasse, vor der Schule einen Baum zu pflanzen und einen Flyer als Informationsmaterial zur Klimakrise zu erstellen und zu veröffentlichen. Die verschiedenen Projektgruppen machten sich an die Arbeit, wurden jedoch von der Vorbereitungen auf den Quali ausgebremst. Mehr als ein halbes Jahr später war es dann soweit: Einige Schüler pflanzten mit Unterstützung der Mitarbeiter des Bauhofs der Stadt einen Maulbeerbaum, der als besonders klimaresistent gilt, vor der Schule.
 
Die Rektorin der Landgraf-Ulrich-Schule, Silke Schmidt und der Pfreimder Bürgermeister Richard Tischler waren vom Engagement der Schülerinnen und Schüler begeistert und bedankten sich bei ihnen für die gelungene Aktion.
  • Ort: Pfreimd, Oberpfalz
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Landgraf-Ulrich-Schule
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Baum pflanzen und Infobroschüre

MEDIA MEETS MIETEN

Soziale Ungleichheit in Bamberg angehen! Eine Klasse des Eichendorff-Gymnasiums in Bamberg erarbeitete sich, wie soziale Ungleichheit auch in Bamberg viele Menschen vor große Herausforderungen stellt. In der Stadt steigen die Mietpreise. Menschen mit geringem Einkommen werden zunehmend verdrängt.

Da auch die Schüler:innen in Zukunft als Studierende mit der Problematik von teurem Wohnraum konfrontiert sein könnten, unterstützten sie das Bündnis Mietenstopp mit einem Projekt. Das Bündnis, das in der Klasse von dem Aktivisten David Klanke vorgestellt wurde, setzt sich dafür ein, dass mehr Wohnraum geschaffen wird und bestehende, leerstehende Häuser dem Wohnungsmarkt zu bezahlbaren Preisen wieder zugänglich gemacht werden.

Die Klasse plante ihr eigenes Projekt. Um das Bündnis Meitenstopp zu unterstützen, erstellten die Schüler:innen einen Instagramaccount, mit dem sie vor allem jüngere Menschen für die Thematik sensibilisieren wollen. Darüber hinaus produzierte die Klasse einen Audiowalk.

  • Ort: Bamberg, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Eichendorff-Gymnasium
  • Pateninitiative: Bamberg Mietenstopp
  • Projekt: Instagramaccount und Audiowalk
  • Ort: Deggendorf, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Robert-Koch-Gymnasium, 9. Klasse
  • Pateninitiative: Caritas „Teen Courts“
  • Projekt: Werbefilm und Informationskampagne

GERECHTIGKEIT FÜR JUGENDLICHE

Soziale Gerechtigkeit ist eine gesellschaftliche Herausforderung, die sich auch in viele Lebensbereiche junger Menschen auswirkt. In Deggendorf können Jugendliche sich hierzu in Verfahren gegen junge Ersttäter:innen als Richter:innen an Schülergerichten engagieren – den „Teen Courts“.

Wie die Sozialpädagogin Alexandra Winkler der 9b des Robert Koch Gymnasiums erklärte, bildet die Caritas dazu Schülerrichter:innen aus. Jedoch: Bisher stammen die meisten ehrenamtlichen Richter:innen aus Gymnasien.

Die Klasse setzte sich daher in ihrem Projekt dafür ein, mehr Schülerrichter:innen von anderen Schulformen anzuwerben. Dazu entwarf die Klasse einen Werbefilm mit dazugehörigem Flyer. Beides stellten sie an ausgewählten Schulen im Landkreis und in einer Pressekonferenz mit dem bayerischen Justizminister Georg Eisenreich und der Caritas vor.

  • Ort: Deggendorf, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Soziale Gerechtigkeit
  • Schule: Robert-Koch-Gymnasium, 9. Klasse
  • Pateninitiative: Caritas „Teen Courts“
  • Projekt: Werbefilm und Informationskampagne

AKTIV GEGEN MÜLL IM ORT

Umweltschule in Aktion. Die Klasse 10V2 der Grund- und Mittelschule Aßling erarbeitete sich in zwei Workshoptagen das Themengebiet Klimkrise. Die Schüler:innen lernten, wie weit der Klimawandel vorangeschritten ist und wie das persönliche Verhalten auf den Klimawandel Einfluss hat.

Da Umweltschutz ein Bestandteil von Klimaschutz ist, entschied sich die Klasse, einen genaueren Blick auf ihr tägliches Umfeld zu werfen. Dabei fiel den Schüler:innen auf, dass Verschmutzung mit Müll, vor allem mit Plastik, selbst in Aßling ein Problem darstellt.

Als Projekt plante die 10V2 daher eine gemeindeweite Müllsammelaktion, die kurz nach den Workshops durchgeführt wurde. Dabei sammelten die Schüler:innen 200 Kilogramm Müll im Gemeindegebiet.

  • Ort: Aßling, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Grund- und Mittelschule Aßling, 10. Klasse
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Müllsammelaktion
  • Ort: Burgkunstadt, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Gymnasium Burgkunstadt, 8. Klasse
  • Pateninitiative: Bürgerverein Burgkunstadt
  • Projekt: Spendenlauf

RUN-COLLECT-PLANT

Sport für die Umwelt. Das Klima steht unter Druck und damit auch unsere Umwelt. Wie Klima, Globalisierung und Konsum zusammenhängen, lernten die Schüler:innen der Klasse 8c des Gymnasiums Burgkunstadt in einem zweitägigen Einmischen!-Workshop. Besonders wichtig: Jede:r kann etwas tun, um gegen die Klimakrise anzugehen, sei es politisch oder im bürgerschaftlichen Engagement.

In ihrer Projekt-Schmiede erarbeiteten sich die Schüler:innen ein eigenes Projekt. Marcus Dinglreiter vom Bürgerverein Burgkunstadt, der als Pateninitiative für die Projektidee fungierte, gab dabei auch zu bedenken, dass das persönliche Umfeld eine große Rolle beim Umwelt- und Klimaschutz spielt. Die Klasse einigte sich darauf, einen Spendenlauf an der Schule zu organisieren. Der Erlös soll in eine eigene Streuobstwiese nahe der Schule fließen.

Am Spendenlauf beteiligten sich alle Schüler:innen der 5. bis 11. Jahrgangsstufe und sogar einige Lehrkräfte. Der Betrag der gelaufenen Runden summierte sich schließlich auf 11000 Euro Spenden, die im Vorhinein von Eltern und Verwandten der Schüler:innen zugesichert worden waren.

  • Ort: Burgkunstadt, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Gymnasium Burgkunstadt, 8. Klasse
  • Pateninitiative: Bürgerverein Burgkunstadt
  • Projekt: Spendenlauf

BEGEGNUNGEN AM SOMMERFEST

Freude schenken. Das dachten sich auch die Schülerinnen der Mädchenrealschule in Neuburg an der Donau. Eine 9. Klasse der Schule hatte sich im Einmischen! Auftakt-Workshop in das gesellschaftliche Problemfeld Diskriminierung eingearbeitet. Hier wurde den Schülerinnen klar, wie weit verbreitet Diskriminierung ist und wie besonders Menschen mit Migrationshintergrund unter Diskriminierung leiden.

Die Asylhilfe der Cartias Neuburg stellte den Neuntklässlerinnen ihre Arbeit in einer Asylunterkunft der Stadt vor. Daraufhin beschlossen die Schülerinnen, die Arbeit der Asylhilfe beim Sommerfest in der Unterkunft zu unterstützen.

Dazu organisierten sie Stationen mit Spielen, Bastelei und Kuchen, die vor allem den Kindern Abwechslung und Freude schenken sollten. Am Sommerfest luden Geflüchtete die Klasse als Dank für Ihren Einsatz spontan zu Gerichten aus deren Heimatländern ein.

  • Ort: Neuburg an der Donau, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Maria-Ward-Realschule, 9. Klasse
  • Pateninitiative: Caritas Asylhilfe
  • Projekt: Mitarbeit am Sommerfest
  • Ort: Bamberg, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Eichendorff-Gymnasium, 10. Klasse
  • Pateninitiative: Migranten- und Migrantinnenbeirat
  • Projekt: Begegnungskonzept mit Picknick

JA ZUR BEGEGNUNG

PickNICKEN – JA zur Begegnung. Ein Zeichen für gesellschaftliches Miteinander und gegen Diskriminierung setzte der sozialwissenschaftliche Teil der Klasse 10a des Eichendorff-Gymnasiums bei einem Projektnachmittag mit den 33 OGS-Schüler:innen der Hugo-von-Trimberg-Volksschule Bamberg.

Die Idee dazu entstand im Zuge des Workshops Einmischen! in Kooperation mit der Projektpatin Nuray Fidangül-Bünül vom Migranten- und Migrantinnenbeirat der Stadt, bei dem sich die Schüler:innen mit dem Problem „Diskriminierung“ auseinandergesetzt hatten.  Die Klasse entschied sich dafür, einen Begegnungstag zu konzipieren. In sechswöchiger Vorbereitung entwickelte sie im Fach Sozialpraktische Grundbildung ein Begegnungskonzept, das sich aus Spiel- und Begegnungsübungen zusammensetzte. Auch Snacks und Erfrischung durfte beim gemeinsamen Picknick nicht fehlen. 

Ziel des Projekts war es, zwischen den Schüler:innen der beiden Schulen Vertrauen aufzubauen und so die Lebenswelten von Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen gesellschaftlichen Hintergründen kennenzulernen.
  • Ort: Bamberg, Oberfranken
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Eichendorff-Gymnasium, 10. Klasse
  • Pateninitiative: Migranten- und Migrantinnenbeirat
  • Projekt: Begegnungskonzept mit Picknick

AUF DISKRIMINIERUNG HINWEISEN

Diskriminierung sichtbar machen. Eine 10. Klasse der Anne-Frank-Realschule in München setzte sich mit der gesellschaftlichen Problematik von Diskriminierung auseinander. Als Einmischen!-Pate berichtete Hamado Dipama vom Migrationsbeirat der Stadt München von seiner Arbeit. Er schilderten, wie der Migrationsbeirat auf Diskriminierung aufmerksam macht und mit welchen Mitteln er gegen Diskriminierung vorgeht. Hamado Dipama betonte dabei, dass auch in München viele Menschen aufgrund ihres Aussehens diskriminiert werden, sei es auf der Suche nach Arbeit, einer Wohnung oder sogar beim Besuch der örtlichen Diskotheken.

Die Schülerinnen wollten ebenfalls ihren Beitrag leisten, auf Diskriminierung aufmerksam zu machen. Gemeinsam entwickelten sie eine Idee für einen dokumentarischen Film, der über Diskriminierung von Schülerinnen der Schule aufklärt. Es gelang den Schülerinnen, einen über zwanzig-minütigen Film zu produzieren, der von Diskriminierungserfahrungen von Schülerinnen der Anne-Frank-Realschule berichtet. 

  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Diskriminierung
  • Schule: Anne-Frank-Realschule, 10. Klasse
  • Pateninitiative: Migrationsbeirat der Stadt München
  • Projekt: Dokumentationsfilm
  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Karlsgymnasium, 9. Klasse
  • Pateninitiative: Rehab Republic
  • Projekt: Büchertauschschrank

BÜCHERTAUSCH AN DER SCHULE

Tauschen statt kaufen. Im Workshop einer 9. Klasse des Karlsgymnasiums München stand die Klimakrise im Fokus. Die Schüler:innen erarbeiteten sich, wie Konsum, Klima- und Umweltschutz zusammenhängen. Dabei erkannten sie, dass für jede:n die Möglichkeit besteht, an der aktuellen Situation etwas zu ändern.

Rehab Republic stellte den Schüler:innen als Pateninitiative ihr Engagement vor. Die Aktivistinnen des Vereins setzen sich dafür ein, dass immer mehr Menschen einen nachhaltigeren Lebensstil pflegen. Das heißt vor allem auch, weniger Müll zu produzieren – sei es nun Verpackungsmüll wie Plastik, oder Lebensmittel und Kleidung.

Die Klasse des Gymnasiums entschied sich, ein nachhaltiges Pilotprojekt für die Schule einzuführen: Ein Tauschschrank für Bücher. Viele Bücher werden nur einmal gelesen und endeten dann in Schränken und Regalen. Nachhaltiger wäre es, sie an andere Leser:innen weiterzugeben. Der Bücherschrank, den die Klasse auf den Namen „Libelli“ taufte – angelehnt an eine Grafitti-Libelle, die auch die Türen des Schranks ziert – steht nun in der Schule und lädt zum Tauschen ein.

  • Ort: München, Oberbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Karlsgymnasium, 9. Klasse
  • Pateninitiative: Rehab Republic
  • Projekt: Büchertauschschrank

AUFKLÄRUNG ZU EXTREMISMUS

Gemeinsam gegen Extremismus. Am Workshop einer 10. Klasse am Gymnasium Landau an der Isar stand das Thema Extremismus im Mittelpunkt. Die Schüler:innen erarbeiteten sich Hintergrundinformationen zu extremistischen Phänomenen, wie etwa die des Rechtsextremismus.

Das Aktionsbündnis Dingolfing-Landau gegen Rechts, das für die Schüler:innen die Patenrolle übernahm, informierte die Klasse, wie rechtsradikale Ideologien auch in Landau das gesellschaftliche Miteinander gefährden. Das Bündnis hat es sich zur Aufgabe gemacht, über rechtsradikale Aktionen und Kampagnen in der Region aufzuklären und sich rechtsradikalem Gedankengut entgegenzustellen.

Als Projektidee einigten sich die Schüler:innen auf einen Flyer, der über Extremismus und seine Gefahren und Spielarten informiert. In etwa sechswöchiger Projektarbeit entwarf die Klasse das Design des Flyers und füllte ihn mit Informationen. Bei einer Schulveranstaltung konnten die Schüler:innen ihre Informationen dann mit einem Infostand in die Schulgemeinschaft bringen.

  • Ort: Landau an der Isar, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Extremismus
  • Schule: Gymnasium Landau an der Isar, 10. Klasse
  • Pateninitiative: Bündnis Landau gegen Rechts
  • Projekt: Flyer mit Informationen zu Extremismus
  • Ort: Straubing, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Mittelschule Ulrich Schmidl, 10. Klasse
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Baum pflanzen und Insektenhotel bauen

EIN SCHRITT IN EINE GRÜNERE ZUKUNFT

Umweltschutz selbst in die Hand nehmen. Eine 10. Klasse der Mittelschule Ulrich Schmidl beschäftigte sich im Rahmen ihres Einmischen!-Workshops mit den Auswirkungen des Menschen auf die Umwelt. Insbesondere der Klimawandel und das Insektensterben war den Schüler:innen ein wichtiges Thema.

Projektpate Andreas Molz vom BUND Naturschutz konnte dazu aus  der Praxis von Veränderungen vor Ort in Straubing berichten. Auch dort steht die Natur durch Eingriffe des Menschen unter Druck. Selbst in Gärten sieht man immer häufiger versiegelte Flächen und Bebauung statt Wiesen und Bäume, während der Lebensraum für Insekten schwindet.

Die Klasse einigte sich am ersten Workshop-Tag schnell auf ein Projekt: Auf dem Schulhof sollte ein neuer Baum gepflanzt werden, der nicht nur einen Rückzugsort und Nahrung für zahlreiche Tierarten bietet, sondern auch Schatten spendet und die Luftqualität verbessert. Zusätzlich sollte ein Insektenhotel aufgestellt werden, das vor allem Wildbienen einen Nistplatz und Möglichkeiten zur Überwinterung  bietet.

Während der Projektphase konnte die gesamte Klasse anpacken. Aber auch organisatorische Fragen beschäftigten die Schüler:innen: Woher kommt das Geld für die Baumaterialien? Welche Genehmigungen muss man sich einholen und welche Absprachen treffen? Wie baut man eigentlich ein Insektenhotel? Und wer kümmert sich in Zukunft darum, dass der Baum gegossen wird?

Gemeinsam konnte die Klasse alles so umsetzen, wie sie es sich vorgenommen hatte. Der Baum und das Insektenhotel stehen seitdem für alle sichtbar auf dem Schulhof. Damit leisten sie einen konkreten Beitrag für mehr Umweltschutz und sind ein Symbol für einen Schritt in eine grünere Zukunft.

  • Ort: Straubing, Niederbayern
  • Schlüsselproblem: Klimakrise
  • Schule: Mittelschule Ulrich Schmidl, 10. Klasse
  • Pateninitiative: BUND Naturschutz
  • Projekt: Baum pflanzen und Insektenhotel bauen